Herr Hayes reagierte nicht. „Ihre Frau hat klare Anweisungen hinterlassen“, erwiderte er ruhig. „Ihr Testament soll heute im Beisein ihrer Familie – und auch in Ihrer Gegenwart – geöffnet und verlesen werden.“
Er öffnete seine Mappe und fixierte Jason mit seinem Blick.
„Es gibt eine Passage, von der Lily bestand, dass sie bei ihrer Beerdigung vorgelesen wird.“
Alle Blicke richteten sich auf ihn, als er ein einzelnes Blatt Papier entfaltete, das zerknittert und abgenutzt war, als wäre es unzählige Male in der Hand gewesen.
„Dies ist eine persönliche Erklärung, die Lily ihrem Testament beigefügt hat“, erklärte er. „Sie wurde drei Wochen vor ihrem Tod handschriftlich verfasst.“
Jason rutschte unruhig auf seinem Stuhl hin und her. Rachel umklammerte seinen Arm fester.
Herr Hayes begann zu lesen.
„Wenn du das hörst, bin ich nicht mehr da. Jason, ich weiß von Rachel. Ich weiß es schon viel länger, als du denkst.“
Ein Raunen ging durch die Kirchenbänke. Meine Mutter hielt sich die Hand vor den Mund. Jason erstarrte.
„Ich habe versucht, dir um unseres Babys willen zu vergeben. Aber jede Lüge, jede schlaflose Nacht, hat mich innerlich zermürbt, bis etwas in mir starb, lange bevor mein Körper starb. Deshalb habe ich mein Testament geändert.“
Herr Hayes hielt kurz inne und fuhr dann fort.
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