6. Schädlinge, Krankheiten und mechanische Reize
Schädlinge führen selten direkt zu ausbleibender Blüte, entziehen der Pflanze aber Energie. Blattläuse, Thripse oder Schildläuse verstecken sich auf der Blattunterseite und können sich in feuchtwarmen Umgebungen stark vermehren.
Kontrollieren Sie die Blätter regelmäßig, besonders an trockenen, warmen Standorten. Bei Schädlingsbefall können Sie die Schädlinge mechanisch entfernen, mit milder Seifenlauge abwaschen oder ein spezielles Insektizid verwenden. Bei Pilzbefall setzen Sie ein geeignetes Fungizid ein und stellen die Pflanze an einen trockeneren, luftigeren Ort.
Mechanische Stimulation: Manchmal genügt schon ein geringer Stress, um die Blütenknospenbildung anzuregen. Eine kurze Abkühlung oder leichtes Austrocknen der Erde kann der Orchidee ein Signal geben. Manche Gärtner kneifen vorsichtig die Basis der Blütenknospe, um der Pflanze zu helfen, ihre Energie neu zu bündeln. Diese Methode ist jedoch nur für erfahrene Gärtner geeignet.
Häufige Fehler, die Sie sofort vermeiden sollten
Es gibt weit verbreitete Irrtümer: dass Orchideen ständige Feuchtigkeit benötigen oder dass eine Nährlösung alle Probleme löst. Viele Anfänger gießen und düngen zu viel und wechseln das Substrat zu oft. Ungeduld ist die häufigste Ursache für Misserfolg.
Viele geben zu früh auf und werfen die Pflanze weg, obwohl sie ihnen mit ein paar einfachen Maßnahmen jahrelang Freude hätte bereiten können. In Großstadtwohnungen, wo die natürlichen Wachstumsbedingungen weniger reizvoll sind, ist es besonders wichtig, auf Licht- und Temperaturschwankungen zu achten.
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