„Aber sie wird es uns nicht glauben“, erwiderte ich mit zitternder Stimme. „Nicht unter vier Augen – vor allem nicht, solange er noch die Kontrolle hat.“
Er sah mir in die Augen. „Dann machen wir es nicht im Privaten.“
Und da nahm der Plan Gestalt an.
„Dann machen wir es öffentlich.“
Drinnen herrschte ausgelassene Feststimmung. Kerzenlicht tauchte den Raum in ein goldenes Licht. Lachen übertönte die Musik, während die Gäste mit ihren Gläsern anstießen und vor der Blumenwand posierten. Rowan strahlte in ihrem elfenbeinfarbenen Kleid, neben Arthur sitzend, der die Rolle des stolzen Bräutigams perfekt verkörperte. Der Kontrast war überwältigend.
Alle feierten –
und doch hämmerte mein Herz wie ein Alarm.
Caleb wandte sich ein letztes Mal an mich. „Bist du sicher?“, fragte er.
„Ja“, sagte ich ohne zu zögern. „Wenn er in der Dunkelheit überlebt, dann setzen wir ihn dem Licht aus.“
Augenblicke später betrat Caleb mit dem Mikrofon in der Hand die kleine Bühne. Der Moderator stellte ihn als Stiefsohn des Bräutigams vor – eine ungewöhnliche Bezeichnung angesichts der Umstände, aber niemand hinterfragte sie.
Er stand kerzengerade und gefasst da, obwohl ich sehen konnte, wie sich die Anspannung in seinen Schultern aufbaute.
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