Er zeigte mir die Beweise – echte Dokumente, keine Gerüchte oder Spekulationen im Internet. Gerichtsakten. Finanzunterlagen. Ermittlungsberichte.
Arthur hatte zwei Jahre vor unserer Begegnung Privatinsolvenz angemeldet und nie davon erzählt. Es gab ausgefallene Geschäftskredite, an Inkassobüros übergebene Kreditkarten und unbezahlte Steuerschulden. Seine Ex-Frau hatte sogar eine Klage eingereicht, in der sie jahrelang verschwiegene Einkünfte und ausbleibende Unterhaltszahlungen detailliert darlegte.
„Er ist ein notorischer Manipulator“, sagte Caleb mit vor Wut bebender Stimme. „Er hat es auf Frauen mit Geld abgesehen. Rowan kennt deinen Namen, deine Kontakte. Er benutzt sie.“
Ich stand da, wie versteinert vor Staunen, und ließ in Gedanken meine kurze Ehe mit Arthur Revue passieren.
Vor unserer Hochzeit hatte ich auf einem Ehevertrag bestanden – nicht weil ich ihm misstraute, sondern weil ich schmerzlich erfahren musste, wie sehr Geld alles verkomplizieren kann. Er zögerte und meinte, das wirke unromantisch.
Ich sah ihm in die Augen und sagte: „Wenn das Liebe ist, dann kann dich ein Stück Papier nicht erschrecken.“
Er hat es unterschrieben.
Doch sein Lächeln erreichte nie seine Augen – und nicht lange danach begann sich alles zu verändern.
Caleb griff nach meiner Hand. „Er steckt noch immer in einem Rechtsstreit fest und hat Rowan nichts davon erzählt“, sagte er leise. „Wir müssen es ihr sagen.“
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