Lorbeer, Rosmarin und gutes Olivenöl – mein selbstgemachtes Wohlfühlöl, das ich viel früher gebraucht hätte

Es gibt Gerüche, die erinnern uns an etwas tief in uns drin. Der Duft von Rosmarin zum Beispiel bringt mich jedes Mal zurück in den Garten meiner Großmutter. Sie hatte einen kleinen Rosmarinstrauch direkt neben der Küchentür stehen, und jedes Mal, wenn man zum Kochen hinausging, strich man unweigerlich darüber und nahm dieses warme, leicht harzige Aroma mit ins Haus. Lorbeer dagegen erinnert mich an kalte Wintertage, an denen bei uns früher Brühen, Eintöpfe und Schmorgerichte auf dem Herd standen. Ich weiß nicht, warum ich so lange gebraucht habe, um beide Kräuter einmal zusammen in einem Öl zu verarbeiten – aber jedes Mal, wenn ich heute dieses Kräuteröl ansetze, habe ich das Gefühl, ein kleines Stück dieser alten, ruhigen Welt zurückzubekommen.

Ich erinnere mich noch sehr gut an den Abend, an dem ich zum ersten Mal eine Mischung aus Lorbeer, Rosmarin und Olivenöl warm gemacht habe. Ich hatte den ganzen Tag im Haushalt zu tun, meine Beine waren schwer, mein Rücken fühlte sich an, als hätte ich Steine getragen, und ich wollte einfach nur etwas Warmes, Beruhigendes. Ich griff zuerst nach einer Lotion, dann nach einer anderen, aber nichts davon fühlte sich richtig an. Und da stand ich nun, in der Küche, sah Rosmarinzweige, die ich am Vormittag gekauft hatte, und daneben lag ein kleines Glas mit Lorbeerblättern, das ich eigentlich für ein Reisgericht verwenden wollte. Und plötzlich hatte ich diesen Gedanken im Kopf: “Mach doch ein Öl daraus.”

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