Ich musste den Preis für meine Freundlichkeit zahlen und verlor meinen Job

GESCHICHTE 1 — DAS BUCH, DAS NICHT GESTOHLEN WERDEN SOLLTE

Ein ruhiger Ort, an dem man sich sicher fühlte

Die Buchhandlung war schon immer mein ruhiger Zufluchtsort gewesen.

Sonnenlicht strömte durch die hohen Fenster. Der warme Duft von altem Papier lag in der Luft. Jede Schicht fühlte sich friedlich an, fast wie eine Oase der Ruhe fernab vom Lärm der Welt.

Diese Ruhe wurde eines Nachmittags jäh zerstört, als ein junges Mädchen hineinschlüpfte.

Ihr Kapuzenpulli war tief ins Gesicht gezogen. Ihr Rucksack sah schwer aus. Irgendetwas an ihrer Art sich zu bewegen, ließ mich genauer hinsehen.

Sie verweilte im Taschenbuchregal und suchte mit zitternden Händen die Regale ab.

Dann sah ich es.

Langsam und vorsichtig schob sie ein abgenutztes Buch in ihre Tasche.

Die Wahrheit hinter dem Diebstahl

Als ich mich ihr näherte, rannte sie nicht weg.

Sie erstarrte.

Und dann brach sie zusammen.

Unter Tränen erzählte sie mir, dass das Buch das Lieblingsbuch ihrer Mutter gewesen war. Ihre Mutter hatte es ihr jeden Abend vorgelesen, bevor sie im Jahr zuvor krank wurde und starb.

Sie stahl es nicht für sich selbst.

Sie wollte genau dieses Buch auf das Grab ihrer Mutter legen… als letzten Abschied.

In diesem Moment erschien die Unternehmenspolitik des Ladens plötzlich sehr unbedeutend.

Eine Entscheidung, die alles veränderte

Ich ging zur Kasse, bezahlte das Buch selbst und gab es ihr.

Sie umarmte mich fest.

Bevor sie ging, drückte sie mir eine kleine silberne Blumenbrosche mit einem blauen Stein in die Hand.

„Es bringt Glück“, flüsterte sie.
„Meine Mutter sagte, es würde dich retten.“

Bevor ich es zurückgeben konnte, war sie verschwunden.

Die Konsequenz, die ich nicht erwartet hatte

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