Gael nickte interessiert. Ihre Art, über Wein zu sprechen, kam ihm bekannt vor; er erkannte diese Leidenschaft wieder, denn er hatte sie schon bei Amélia beobachtet, als sie in ihrer Jugend gemeinsam Weingüter besuchten.
Genau in diesem Moment geschah es. Als die junge Frau den Wein eingeschenkt hatte, fiel ihr Blick auf Gaels rechte Hand.
Ihre Augen weiteten sich. Sie blinzelte mehrmals, als könne sie nicht glauben, was sie sah.
„Entschuldigen Sie, Sir“, flüsterte sie mit zitternder Stimme. „Dieser Ring… er ist identisch mit dem meiner Mutter.“
Gaels Welt schien sich zu verlangsamen. Er betrachtete den Ehering, dann das blasse Gesicht der jungen Frau.
„Was hast du gesagt?“
„Der Ring“, wiederholte sie und zeigte mit zitterndem Finger. „Meine Mutter hat genau denselben. Sie sagte immer, er sei einzigartig, es gäbe nur drei davon.“
Gaels Herz raste. Es war unmöglich. Absolut unmöglich. Die anderen beiden Ringe waren seit Jahrzehnten verschollen. Es sei denn…
„Wie heißt deine Mutter?“, fragte er, und seine Stimme klang selbst ihm fremd.
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