Ein Mann hatte mich zum Abendessen eingeladen, doch als ich ankam, gab es kein Essen

Ein Mann hatte mich zum Abendessen eingeladen – doch statt einer Mahlzeit erwartete mich ein Spülbecken voller schmutzigem Geschirr und Lebensmittel, die auf der Arbeitsfläche herumlagen. Dann sagte er ganz ruhig: „Ich möchte sehen, was für eine Hausfrau du bist – und ob du kochen kannst.“

Es sollte ein richtiges Date werden. Er hieß David, war sechzig, gelassen und selbstsicher. Wir hatten uns zwei Monate lang unterhalten, und das fühlte sich wie ein sinnvoller nächster Schritt an.

„Ich möchte etwas Besonderes für dich kochen“, hatte er mir gesagt. „Zu Hause können wir in Ruhe reden.“

Die Idee gefiel mir. Dass ein Mann anbot, zu kochen, wirkte aufmerksam. Ich brachte ihm eine Schachtel Pralinen mit und kam voller Hoffnung an.

Er begrüßte mich herzlich. Die Wohnung wirkte auf den ersten Blick geräumig und ordentlich. Zwei Gläser standen auf dem Tisch.

„Gibt es bald Abendessen?“, fragte ich.

„Natürlich“, lächelte er und führte mich in die Küche.

Ich blieb wie angewurzelt stehen.

Das Spülbecken quoll über vor schmutzigem Geschirr. Töpfe, Pfannen, Teller – hoch aufgetürmt. Lebensmittel lagen verstreut auf der Arbeitsfläche, als hätte sie jemand einfach dort zurückgelassen.

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