Zurück am Tor, die Demütigung noch immer in der Luft, erreichte uns zuerst das Geräusch:
Eine von der Regierung gestellte schwarze Limousine glitt mit autoritärer Ausstrahlung heran.
Die hintere Tür öffnete sich.
General Miller trat in voller Paradeuniform vor. Vier Sterne auf jeder Schulter – hell genug, um zu blenden.
Er erfasste die Szene mit einem einzigen Blick: meine erstarrte Haltung, den aufgeregten Unteroffizier, meine Familie, die aus der Ferne wie Zuschauer zusah.
Dann ging er direkt auf mich zu und ignorierte sie, als wären sie nur Kulisse.
„Da sind Sie ja“, sagte er freundlich. „ Admiral Hayes . Wir wollten gerade eine Suchmannschaft aussenden.“
Das Wort „Admiral“ löste die Explosion am Kontrollpunkt aus.
Der Unteroffizier wurde kreidebleich, salutierte so scharf wie nie zuvor und stürzte sich förmlich auf die Torsteuerung.
„Admiral – gnädige Frau – meine aufrichtigste Entschuldigung –“
General Millers Hand berührte meinen Ellbogen, ruhig und respektvoll.
„Alles in Ordnung, Sophia?“, murmelte er. „Soll ich mit dir sprechen?“
Ich blickte an ihm vorbei zu meiner Familie – mein Vater starrte, meine Mutter war blass, Ethans Grinsen begann zu verblassen.
Ich schüttelte einmal den Kopf.
„Das wird nicht nötig sein, General“, sagte ich, so ruhig wie ein Panzer. „Ich habe das Gefühl, sie werden es heute noch herausfinden.“
Teil 6 – Die Bühne
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