„Sie schuldet mir nichts“, sagte er. „Aber ich versuche ihr zu zeigen, wer ich wirklich bin.“
Später nahm Jess mich beiseite.
„Bist du dir da sicher? Denn du bist kein Fall für eine Läuterung, T. Du bist kein Handlungspunkt in seinem Leben, den er in Ordnung bringen muss.“
„Ich weiß, Jess. Aber vielleicht darf ich ja hoffen. Ich empfinde etwas für ihn. Ich kann es nicht erklären, aber es ist da, verstehst du? Ich will einfach sehen, wie es sich entwickelt. Wenn ich sehe, dass dieses hässliche Verhalten wieder zum Vorschein kommt … dann gehe ich. Versprochen.“
Anderthalb Jahre später machte er mir einen Heiratsantrag – leise, in einem geparkten Auto, der Regen prasselte gegen die Windschutzscheibe, seine Finger mit meinen verschränkt.
„Ich weiß, ich verdiene dich nicht, Tara. Aber ich möchte mir jeden Teil von dir verdienen, den du mir geben möchtest.“
Ich habe Ja gesagt – nicht weil ich es vergessen hatte, sondern weil ich daran glaubte, dass sich Menschen ändern können.
Und nun waren wir hier.
Ich schaltete das Licht im Badezimmer aus und betrat das Schlafzimmer. Mein Kleid war noch halb geöffnet, die kühle Luft streichelte meinen Rücken. Ryan saß auf der Bettkante, die Ärmel hochgekrempelt, den Kragen offen.
Er schien nach Luft zu ringen.
„Ryan? Alles in Ordnung, mein Schatz?“
Er antwortete nicht sofort. Als er schließlich aufblickte, lag etwas Ungewöhnliches in seinem Gesichtsausdruck – keine Nervosität oder Zärtlichkeit, sondern eine seltsame Erleichterung, als hätte er nach der Hochzeit auf diesen Moment gewartet.
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