Zehn Minuten später, als ich drei Blocks vom Restaurant entfernt an einer roten Ampel stand, leuchtete mein Handy mit Nachrichten auf. Marcus rief als Erster an, völlig außer Atem. „Claire, Ethan ist gerade im Speisesaal aufgestanden. Er hat allen erzählt: ‚Die Sterneköchin, die ich finanzieren wollte, hat mir gerade per SMS mitgeteilt, dass sie gekündigt hat.‘“
Ich umklammerte das Lenkrad fester.
Marcus fuhr fort: „Dann zerriss er den Fünf-Millionen-Dollar-Scheck direkt vor den Augen deines Vaters.“
Und so endete die Nacht, die sie geplant hatten, um mich auszulöschen, in einer öffentlichen Katastrophe, die sie nicht mehr kontrollieren konnten.
Ich bog auf einen leeren Apothekenparkplatz ein und saß mit laufendem Motor da, den Blick auf mein Handy gerichtet, während sich eine Nachricht nach der anderen stapelte. Marcus. Zwei Kellner. Ein Lokalreporter, den ich bei einer Weinprobe kennengelernt hatte. Dann Dad. Dann Vanessa. Dann wieder Dad. Ich ignorierte sie alle – außer Ethans Nachricht.
Ich habe nach dir gefragt. Sie haben gelogen. Ruf mich an, wenn du bereit bist.
Eine ganze Minute lang rührte ich mich nicht. Meine Hände zitterten – nicht direkt vor Angst, sondern vor der seltsamen Erleichterung, die sich nach jahrelangem Unterdrücken von Wut einstellt. Dann rief ich ihn an.
Ethan nahm beim ersten Klingeln ab. „Claire.“
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