Ricardo Mendoza.
Diegos Vater.
Und er war der einzige Mensch in dieser Familie, der mich jemals mit echter Freundlichkeit behandelt hatte.
„Er ist gestern verstorben“, fuhr der Notar sanft fort. „Vor seinem Tod bat er Sie, bei der Verlesung seines Testaments anwesend zu sein.“
Ich starrte die Wand an.
„Da muss ein Irrtum vorliegen“, sagte ich leise. „Diego und ich sind seit über einem Jahr geschieden.“
„Da liegt kein Irrtum vor“, antwortete er. „Die Lesung findet am Dienstag um zehn Uhr morgens statt.“
Dann fügte er noch das hinzu, was alles noch seltsamer machte.
„Ihre Anwesenheit ist obligatorisch.“
Nach dem Anruf stand ich an meinem Wohnungsfenster und betrachtete die ruhigen Lichter von Monterrey.
Es gab eine Zeit, da dachte ich, mein Leben dort sei von Dauer.
Sieben Jahre Ehe.
Sieben Jahre, in denen ich etwas aufgebaut habe, von dem ich glaubte, es sei real.
Bis zu dem Tag, an dem alles zusammenbrach.
An dem Tag, als ich nach Hause kam und Diego und Camila zusammen vorfand…
als wäre ich der Eindringling.
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