„Weißt du, ich hätte das schon vor einem Monat tun können, als ich alles herausgefunden habe. Ich hätte dein Auto kaufen, deine Anzüge zerreißen und an deinem Arbeitsplatz einen Nervenzusammenbruch erleiden können“, sagte Inna.
„Aber ich habe beschlossen, es anders zu machen“, sagte sie.
„Ich fliege morgen los. Die Malediven, kannst du dir das vorstellen? Ich habe immer davon geträumt, dorthin zu reisen, aber du hast immer gesagt, es sei Geldverschwendung.“
Sie legte die Schlüssel auf den Tisch:
„Die Wohnung muss bis Ende der Woche verkauft sein. Ich verkaufe sie. Und ja, versuchen Sie bloß nicht, Geld von den Konten abzuheben.“
Alexey blickte sie mit traurigem Gesichtsausdruck an:

„Was soll ich denn jetzt tun?“
„Das ist nicht mehr mein Problem“, sagte sie.
„Weißt du, was das Lustigste daran ist? Ich bin dir wirklich dankbar. Du hast mich aufgeweckt und mir geholfen, den Staub abzuschütteln. Mir wurde plötzlich klar, dass das Leben nicht mit dir endet.“
Sie ging zur Tür und drehte sich ein letztes Mal um:
„Auf Wiedersehen, Lesha. Ich hoffe, es hat sich gelohnt.“
Die Tür schloss sich leise. Alexey blieb allein in der leeren Wohnung zurück. Inna begann eine neue Reise, die den ersten Schritt in ihr neues Leben markierte.