Ein Ehemann, der 17 Jahre mit Inna verheiratet war, beschloss, sie für eine junge Studentin zu verlassen, doch er ahnte nicht, dass seine Frau ihm einen Abschied bereiten würde.

„Das Haus gehört mir“, fuhr Inna fort. „Ich habe die Konten bereits gesperrt. Und die Scheidungsklage wurde gestern Abend eingereicht.“

Sie wandte sich an Natasha:

„Liebling, bist du dir sicher, dass du bereit bist, dein Leben an jemanden zu binden, der weder ein Zuhause noch Ersparnisse hat, sondern stattdessen beträchtliche Schulden?“

„Entschuldigen Sie, ich muss gehen“, sagte Natasha leise.

Vera Pawlowna verweigerte:

„Lesha, wie konntest du nur? Wir haben dich anders erzogen.“

„Mama, du verstehst das nicht…“, begann Alexey, wurde aber von seinem Vater unterbrochen:

„Nein, mein Junge, du verstehst das nicht. Siebzehn Jahre sind kein Zuckerschlecken. Und wofür hast du das alles zerstört? Wegen einer Affäre mit einer Schülerin?“

Die Freunde am Tisch schwiegen und vermieden einander den Blick. Nur Michail, Alexejs bester Freund aus Schulzeiten, sagte leise, aber deutlich:

„Lesha, du hast es echt vermasselt.“

Inna blieb stehen und hielt ihr Glas fest.

„Weißt du, was das Interessanteste ist? All die Jahre habe ich geglaubt, unsere Liebe sei einzigartig. Dass wir wie diese alten Paare aus den schönen Geschichten wären, die bis zum Ende zusammengeblieben sind. Ich habe deine Verspätungen bei der Arbeit, deine seltsamen Anrufe, deine neuen Krawatten und Hemden einfach ignoriert.“

Sie nahm einen Schluck:

Nur zur Veranschaulichung

„Und dann entdeckte ich die Quittungen. Juweliergeschäft, Restaurant ‚White Swan‘, Spa-Salon… Komisch, nicht wahr? Du hast sie an dieselben Orte mitgenommen, an die du mich einst mitgenommen hast.“

Natasha kehrte zurück, setzte sich aber nicht an den Tisch. Sie blieb im Türrahmen stehen und umklammerte ihre Handtasche.

„Alexej Nikolajewitsch, ich glaube, wir müssen reden. Unter vier Augen.“

„Natürlich, Liebling“, sagte er und stand auf, doch Inna hielt ihn mit einer Geste auf:

„Warte. Ich bin noch nicht fertig. Erinnerst du dich an unsere erste gemeinsame Wohnung? Diese Einzimmerwohnung am Stadtrand? Wir waren dort so glücklich. Du sagtest, wir bräuchten nichts außer einander.“

Sie lächelte:

„Und jetzt sieh dich an. Teure Anzüge, ein schickes Auto, eine junge Geliebte… Nur, und hier kommt der Haken – all das basiert auf Lügen und Schulden.“

Nataschas Stimme zitterte: „Du hast gesagt, wir seien geschieden. Dass wir getrennt leben würden. Dass du uns eine Wohnung kaufen wolltest.“

„Nataschenka, ich werde Ihnen alles erklären.“

Eine ohrenbetäubende Stille legte sich über den Raum.

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