Ray stand in seinem kleinen Haus, der Regen trommelte auf das Blechdach, und er hielt drei weinende Säuglinge im Arm. Es gab keine Flüche, keine dramatischen Ausbrüche. Er sah seine Töchter nur an und flüsterte in die kalte Luft: „Wenn ihr keine Mutter habt, muss ich eben beides sein.“

Teil II: Der lange, mühsame Weg
Dreißig Jahre lang führte Ray Miller ein Doppelleben. Tagsüber sägte und schleifte er Holz und nahm jeden Gelegenheitsjob an, den die Stadt ihm bot. Nachts, im sanften Schein einer einzelnen Glühbirne, schnitzte er kleine Holzspielzeuge und kunstvolle Schmuckkästchen, die er an den Wochenenden auf den Flohmärkten der Stadt verkaufte.
Die Mädchen wuchsen mit gestreckter Milch – halb Wasser, halb Milch – und einfachen Schüsseln mit Grütze auf. Wenn sie die Grippe bekamen, gab es keine teuren Ärzte, nur Rays raue, schwielige Hände, die sanft auf ihren fiebrigen Stirnen ruhten. Er gab seine geliebten Zigaretten auf und lehnte jedes „kalte Bier mit den Kumpels“ nach der Arbeit ab. „Dieses Sixpack ist wie ein Liter Milch für meine Mädchen“, pflegte er zu sagen.
Die Dorfklatschweiber schüttelten den Kopf: „Ein Mann allein, der drei Mädchen in einer Hütte großzieht? Die werden wohl kaum die High School schaffen.“ Ray schliff einfach weiter sein Holz, den Blick auf die Maserung gerichtet, das Herz bei seinen Töchtern.
Teil III: Das gehaltene Versprechen
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